Psychokardiologische Privatpraxis im Raum Würzburg

„Gib Worte deinem Schmerz; Gram, der nicht spricht, presst das beladne Herz, bis dass es bricht.“

hieß es schon bei William Shakespeare in seinem Drama Macbeth. Dieser Satz drückt aus, was schon lange gefühltes oder erlebtes Wissen ist: Seelische Belastungen können krank machen. In der Psychokardiologie werden diese Zusammenhänge systematisch untersucht und Wege gesucht, wie man dieses Wissen therapeutisch umsetzen kann. Ein erster Schritt besteht darin, dem Patienten in einem ruhigen Gespräch Raum zu geben, über seelische und/oder körperliche Sorgen zu sprechen. Gelegentlich sind Sorgen, die sich in körperlichen Beschwerden äußern, dem Patienten nicht bewusst oder verdrängt. Häufig kann in ein paar Gesprächen eine entlastende Klärung der Situation erreicht werden. Diese Gespräche erfolgen im Rahmen der Psychosomatischen Grundversorgung.

Piktogramm zum Thema Stress

Stress

Stress ist eine normale Reaktion des Menschen auf eine fordernde Belastung. Dabei kann das, was dem betreffenden Menschen „zuviel“ wird, nur individuell erfasst werden. Was den einen überfordert, kann evtl. der andere leicht erledigen. Stress bereitet den Körper in der Regel auf eine Kampf- oder Fluchtreaktion vor. Hierbei kommt es zum Anstieg von Blutdruck und Herzfrequenz. Darüber hinaus es kommt es bei den Blutplättchen (Thrombozyten) und der Gefäßinnenhaut (Endothel) zu einer zunehmenden Gerinnungsaktivität. Dies diente vermutlich dem Zweck, bei Verletzungen durch Raubtiere ein Verbluten zu verhindern. Heute kann es beim „Büromenschen“ durch die gesteigerte Gerinnung zur Verengung oder sogar zum Verschluss von Herzkranzgefäßen und damit zum Herzinfarkt oder bedrohlichen Herzrhythmusstörungen kommen.

Panik-Attacken

Angst ist eine in uns allen angelegte normale Reaktion auf bedrohliche Situationen. Bei der Angsterkrankung kann es jedoch zu Panik-Attacken aus heiterem Himmel, also ohne adäquaten Anlass kommen. Körperliche Symptome bei einer solchen Panik-Attacke sind typischer Weise Atemnot, Herzklopfen und ein Engegefühl im Brustbereich. Manchmal erleben die Patienten dabei auch Todesangst. Bei diesen Symptomen müssen zunächst organische Herzerkrankungen wie ein Herzinfarkt oder ein anfallsweise auftretendes Herzrasen ausgeschlossen werden. Danach geht es in einer beratenden Therapie darum, wie der Patient das Auftreten von weiteren Attacken steuern oder langfristig auch vermeiden kann.

Piktogramm einer Panik-Attacke
Piktogramm einer Panik-Attacke

Panik-Attacken

Angst ist eine in uns allen angelegte normale Reaktion auf bedrohliche Situationen. Bei der Angsterkrankung kann es jedoch zu Panik-Attacken aus heiterem Himmel, also ohne adäquaten Anlass kommen. Körperliche Symptome bei einer solchen Panik-Attacke sind typischer Weise Atemnot, Herzklopfen und ein Engegefühl im Brustbereich. Manchmal erleben die Patienten dabei auch Todesangst. Bei diesen Symptomen müssen zunächst organische Herzerkrankungen wie ein Herzinfarkt oder ein anfallsweise auftretendes Herzrasen ausgeschlossen werden. Danach geht es in einer beratenden Therapie darum, wie der Patient das Auftreten von weiteren Attacken steuern oder langfristig auch vermeiden kann.

Piktogramm einer Depression

Depression

Niedergeschlagenheit, fehlende Freude an Tätigkeiten, die vorher gerne ausgeübt wurden, und Schlafstörungen können Zeichen für eine Depression sein. Viele Faktoren können zur Entstehung einer Depression beitragen. Oft spielen hohe Ansprüche an die eigene Person, chronische berufliche Überlastung oder z. B. die Dauerpflege von Angehörigen eine Rolle. Depressionen können auch körperliche Beschwerden verursachen. Umgekehrt trägt eine Depression bei Herzerkrankungen oft zu einem ungünstigen Krankheitsverlauf bei. Wichtig ist auch hier eine Diagnosestellung, weil vor allem durch eine Gesprächstherapie eine Besserung der Beschwerden erreicht werden kann.

Takotsubo-Syndrom

Beim Takotsubo-Syndrom kommt es durch eine starke Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin aus der Nebenniere zu einer Schädigung des Herzmuskels, die einem Herzinfarkt ähnelt. In ca. 40% sind schwere körperliche Erkrankungen, in ca. 30% seelische Belastungen der Auslöser. Es kommt in der Regel relativ schnell zu einer weitgehenden Rückbildung der Symptome. Patienten sollten nach einem Takotsubo-Syndrom jedoch speziell betreut werden, um weitere Stress-Reaktionen möglichst zu vermeiden.

Piktogramm des Takotsubo-Syndroms
Piktogramm des Takotsubo-Syndroms

Takotsubo-Syndrom

Beim Takotsubo-Syndrom kommt es durch eine starke Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin aus der Nebenniere zu einer Schädigung des Herzmuskels, die einem Herzinfarkt ähnelt. In ca. 40% sind schwere körperliche Erkrankungen, in ca. 30% seelische Belastungen der Auslöser. Es kommt in der Regel relativ schnell zu einer weitgehenden Rückbildung der Symptome. Patienten sollten nach einem Takotsubo-Syndrom jedoch speziell betreut werden, um weitere Stress-Reaktionen möglichst zu vermeiden.

Portrait von Prof. Dr. med. Malte Meesmann

Prof. Dr. med.
Malte Meesmann

Erfahren Sie mehr über meine Person, meine Ausbildung und medizinischen Laufbahn, sowie Publikationen und Mitgliedschaften.

Prof. Dr. med.
Malte Meesmann

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„Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.“

Sebastian Kneipp

Gibt es noch
offene Fragen?

Dann kann dieses FAQ vielleicht die ein oder andere Frage beantworten.

Was versteht man unter Psychokardiologie?

Die Psychokardiologie befasst sich mit den Auswirkungen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf die Psyche bzw. mit den Auswirkungen der Psyche auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In diesem Sinne ist diese  eigentlich eine spezialisierte Psychosomatik. Diese Spezialisierung erfolgte, weil Stress und psychische Veränderungen (Ängste bzw. Erschöpfung) als Mitursache von Herz-Kreislauferkrankungen bzw. als Folge von Herz-Kreislauferkrankungen besonders wichtig sind. 

Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie bei mir richtig sind?

Sie könnten einfach anfragen. Unter dem Punkt „Kontaktieren Sie mich“ finden Sie, wie Sie mich erreichen können.

Was könnte ein Gespräch bewirken?

In einem oder mehreren Gesprächen können Zusammenhänge zwischen Herzerkrankungen und seelischen Belastungen beleuchtet werden. Hieraus können Wege deutlich werden, wie die Herzerkrankung besser verarbeitet werden kann. Andererseits können auch Stressfaktoren bearbeitet werden, die ihrerseits den Verlauf einer Herzerkrankung ungünstig beeinflussen können.

Wie kann mir bei Panikattacken/Angsterkrankung geholfen werden?

Bei einer Panikattacke schaukeln sich Faktoren wie unangenehme Wahrnehmung des Herzschlags und sorgenvolle Gedanken gegenseitig auf. Verhaltenstherapeutisch können Wege aufgezeigt werden, wie Sie sich aus dem Angstzirkel befreien können. Inwieweit ungelöste persönliche Konflikte zum Auftreten von Panikattacken beitragen, kann und sollte in Gesprächen bearbeitet werden.

Ich habe ein Takotsubo-Syndrom gehabt. Was sollte ich beachten?

Nach einem Takotsubo-Syndrom  setzen  Heilungsprozesse  ein, die jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen. Hier gilt es, übereilte Erwartungen an die Erholung zu korrigieren und Wege aufzuzeigen, wie Stressreaktionen vermieden werden können, die ja oft das Takotsubo-Syndrom auslösen.

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Sie können mich schriftliche via E-Mail
oder telefonisch erreichen.

Prof. Dr. med.
Malte Meesmann

Telefon
0151 67562313

Es besteht keine Zulassung für gesetzlich-versicherte Patienten.

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Die Mainpraxis, Gemeinschaftspraxis Fuchs-Habermeyer
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